Kreuzbund Diözesanverband Mainz e.V.

 

 

 

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Männerseminar auf dem Kloster Jakobsberg

vom 11. – 13. September 2026

Wie schon 2025 so war auch in diesem Jahr das Männer-Seminar trotz einiger Absagen wieder mit 36 anwesenden Teilnehmern sehr sehr gut besucht. Auch unsere bewährten Referenten Heinz Vallböhmer, Mathias Brendel und Wolfgang Böhringer hatten ihre Teilnahme zugesagt um uns an diesem Wochenende durch das Thema Stärken erkennen Grenzen akzeptieren zu führen.

Der Freitagvormittag begann wie immer mit der Einführung und Begrüßung der Weggefährten durch den Männerbeauftragten des DV Mainz Wolfgang Röder. Nach dem traditionellen Eingangslied „Gut, wieder hier zu sein“ waren alle Männer angekommen, gewappnet und neugierig was bringt mir das diesjährige Seminar.

Im weiteren Verlauf des Vormittags das übliche Prozedere, Wolfgang Röder informierte die Weggefährten zum Ablauf und der Änderung des Wortgottesdienstes am Samstag. Danach begann unter der Leitung unsere Referenten die Vorstellung in großer Runde der einzelnen Teilnehmer und was sie für sich von dem Wochenende erhoffen.
Was erwarte ich?  was kann ich aus dem Seminar mitnehmen? wie kann ich meine Stärken und Grenzen umsetzen

In Kleingruppen wurde am Freitagnachmittag mit der Aufarbeitung zu den unten genannten Themen begonnen.

1. Unter welchen Schwächen /persönlichen Grenzen leide ich aktuell am meisten
2. Was sind meine liebsten Schwächen  
3. Wie ist es mir bisher gelungen mit meinen Schwächen zu leben zu bewältigen
4. Warum fällt es mir als Mann oft schwer, mich mit meinen Schwächen zu beschäftigen

Selbstregulation Grenzen selbst setzen -  gestellte Aufgaben organisieren und den Versuch es zu lösen
warum fällt mir die Umsetzung von früheren Stärken schwer -  warum  wird meine Stärke zur Schwäche
und wie mache ich meine Schwächen zur Stärke

Nach dem geänderten Tagesablauf  begann der Samstagvormittag mit dem Film „Detachment“ (Loslösung).
Er handelt von Stärken und Grenzen im alltäglichen Leben, im Umgang mit Mitmenschen über ihre Wertesysteme. Aus einer traumatischen Kindheit heraus die Alltagsprobleme mit Stärke zu bewältigen und dabei der Versuch die eigenen Grenzen,  die positiven und negativen Erlebnisse abzustecken.
Die verbleibende Zeit des Tages wurde genutzt zur Aussprache über den Inhalt und die Geschehnisse des Films.
Dabei sah so mancher bei sich ähnliche Probleme, andere waren vom Inhalt des Films sichtlich überfordert.

Zum Ausklang des zweiten Tages stand diesmal der Wortgottesdienst mit Martin Huber. Ihm ist es erneut gelungen eine Brücke zwischen spirituellem Inhalt und der Lebenspraxis der Teilnehmer passend zu unserem Thema wertschätzend zu gestalten. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Tradition bei unserem Seminar ist am Samstagabend das Eis essen angesagt, und so waren wir auch in diesem Jahr wieder mit einer größeren Truppe im bekannten Eiscafé Napolitano in Gau Algesheim

Der Sonntagvormittag wurde zunächst nochmal genutzt in Kleingruppen zur weiteren Aufarbeitung vom Vortag.
In der großen Runde gab es dann einen kurzen Rückblick zum Seminar, wie geht es mir und was kann ich mitnehmen für mich, sowie der Findung eines neuen Themas. Nach demokratischer Abstimmung aus mehreren Vorschlägen wurde mehrheitlich „Was ist gesunder Egoismus“ für das Seminar 2028 nominiert.

Traditionell beendeten wir den Abschluss des dreitägigen Seminars mit unserem Lied „Nehmt Abschied, Brüder“.
Nach dem Mittagessen am Sonntag dann die übliche herzliche Verabschiedung untereinander.
Wir bedanken uns bei unseren Referenten Heinz Vallböhmer, Mathias Brendel und Wolfgang Böhringer.

Auch bedanken wir uns beim DV Mainz der uns dieses Seminar ermöglichte

Bericht und Fotos H.Kapps

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