Kreuzbund Diözesanverband Mainz e.V.

 

 

 

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Kreuzbund Stadtverband Bingen/Rhein Mitgliederversammlung 2026

Kreuzbund Bingen stellt Weichen für die Zukunft – Vorstand bestätigt, neue Geschäftsführung gewählt

Der Kreuzbund Stadtverband Bingen/Rhein hat bei seiner Mitgliederversammlung am Aschermittwoch in der Pfarrscheune Bingen-Kempten wichtige personelle und inhaltliche Entscheidungen getroffen. Die Suchtselbsthilfeorganisation sieht sich gut aufgestellt für die kommenden Aufgaben.

Bei der Versammlung wurden im Beisein der Diözesanvorsitzenden Gabriele Hub die üblichen Regularien durchgeführt. Neben den Geschäftsberichten des Vorsitzenden, der Geschäftsführung und des Kassierers kamen die Kassenprüfenden zu Wort. Es wurde eine einwandfreie, nicht zu beanstandende Kassenführung bescheinigt und der Vorstand entlastet.

Bei den anstehenden Neuwahlen wurden Markus Grimm (Gau-Algesheim), Dagmar Adelseck (Münster-Sarmsheim) und Constantin Doré (Ockenheim) in ihren bisherigen Ämtern bestätigt. Einen Wechsel gab es in der Geschäftsführung: Renate Groß (Ockenheim) übernimmt das Amt von Hartmut Zielke (Oberheimbach), der nach jahrzehntelangem ehrenamtlichem Engagement nicht erneut kandidierte. Zur stellvertretenden Geschäftsführerin wurde Maria Kokott (Dromersheim) gewählt.

Bild von links: Vorsitzender Markus Grimm, Geschäftsführerin Renate Groß, bisherige Geschäftsführer Hartmut Zielke, Stellvertretende Vorsitzender Dagmar Adelseck, Kassierer Constantin Doré und Stellvertretende Geschäftsführerin Maria Kokott

Geplant sind weiterhin Präventionsangebote für Schulen, regelmäßige Besuche der Rheinhessen-Fachklinik in Alzey sowie eine Beteiligung an der Aktionswoche Alkohol 2026. Zudem will der Kreuzbund gezielt Ehrenamtliche für die Suchthilfearbeit qualifizieren.

Erfreulich ist die konstant hohe Zahl von 80 Mitgliedern in den 7 Gruppen des Kreuzbundes. Den Austritten stand eine gleichhohe Zahl von Neumitgliedern gegenüber.

Die Gruppenstunden der Binger Kreuzbundgruppen finden seit Herbst 2025 im neuen Caritas Zentrum St. Elisabeth, Schultheiß-Kollei-Str. 25, Bingen-Büdesheim, am Aral-Kreisel, statt.

Ein wichtiges Instrument der Öffentlichkeitsarbeit bleibt die Binger Kreuzbund-Telefon-Hotline, die rund um die Uhr vertraulich und anonym unter der Tel.-Nr. 06721 3500800 erreichbar ist. Seit ihrer Einrichtung haben zahlreiche Ratsuchende darüber den Weg in die Selbsthilfe gefunden.

Dank gilt allen Förderern, namentlich der GKV, der DRV, der Caritas und der KV Mainz- Bingen, ohne deren Unterstützung die ehrenamtliche Arbeit für suchtkranke und suchtgefährdete Menschen nicht möglich wäre.

Der Tenor des Abends war optimistisch: Der Kreuzbund Stadtverband Bingen/Rhein sieht sich als wichtigen Bestandteil der regionalen Suchthilfe - getragen vom Engagement seiner Mitglieder und der engen Vernetzung vor Ort.

Text: Dagmar Adelseck/Renate Groß/Hartmut Zielke
Bilder: Wolfgang Weber, Hartmut Zielke

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