Familie als System
 

Im Arbeitsbereich Familie als System arbeiten wir insbesondere an den an den thematischen Säulen „Eltern(schaft)“, „Paare“, „Angehörige“ und „Singles“ im Kreuzbund. Den sensiblen Bereich zum Thema „Kinder suchtkranker Eltern“ greifen wir auf, indem wir uns mit Fragen rund um die Erziehung und die Gesunderhaltung aller Familienmitglieder auseinandersetzen und entsprechend fortbilden.
Der Kreuzbund unterstützt alle Familienmitglieder sowie die Singles!

 

Angehörige

Morgen hör’ ich auf…..versprochen!“ diesen Satz haben Sie wahrscheinlich schon oft gehört, doch verändert hat sich nichts. Fühlen Sie sich dann auch hilflos und machtlos der Situation gegenüber?

In Deutschland gelten 5-10 Millionen Angehörige von Alkoholkranken als unmittelbar mitbetroffen. Ist ein Familienmitglied durch eine Suchterkrankung belastet, sind alle anderen auch betroffen und versuchen alles Mögliche, um das Gleichgewicht in der Familie wieder herzustellen. Viele übernehmen die Verantwortung für die Lebensbereiche des Suchtkranken und versuchen alles, um ihn vom Suchtmittel fernzuhalten. Aus dem Wunsch heraus zu helfen, entstehen oft Verstrickungen, die einer Heilung oder Veränderung eher entgegenstehen. Sucht zerstört auf die Dauer soziale Beziehungen.

Die Familie fühlt sich mitverantwortlich, schämt sich und übernimmt die Aufgaben des Suchtkranken, vertuscht das Suchtproblem und kontrolliert den Suchtkranken. Die Familienmitglieder  vernachlässigen die eigenen Wünsche und Bedürfnisse, so dass sie am Ende selbst körperlich und seelisch überlastet sind.

Aber, Sie können etwas für sich tun.

Reden Sie mit einem vertrauten Menschen über Ihre Sorgen und informieren Sie sich über das Krankheitsbild und die Auswirkungen auf die Familie. Sorgen Sie gut für sich und Ihre Familie und schützen Sie sich, wo es nötig ist.

Suchen Sie sich Unterstützung in einer Sucht-Selbsthilfegruppe. Dort treffen Sie Menschen mit gleichen Erfahrungen und durch Erzählen, Zuhören und Verstehen tun Sie eine Menge für sich und finden zu einer positiven Lebenshaltung zurück.

In vertrauensvoller Atmosphäre  möchte der Kreuzbund dazu  beitragen, dass Mitbetroffene angemessen  mit den Suchtproblemen eines/einer Nahestehenden umgehen und gleichzeitig für sich selbst sorgen können.

Die Selbsthilfegruppen im Kreuzbund sind gemischt. Es treffen sich Abhängige und Angehörige zum wöchentlichen Gespräch. Es gibt zusätzliche Angebote nur für Angehörige.

Informationsmaterial:

  Konzept Arbeitsbereich "Familie als System"

Ansprechpartnerin im Kreuzbund Diözesanverband Mainz e.V.

  
 Angehörigenarbeit:
 Gabriele Hub,
Tel.  06131 698383,   
 

 

 

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